Die Regenbogenbrücke

Aufgezogen wurde ich bei einer sehr lieben Hobbyzüchterin, die mich schon als halbnacktes ,,Würmchen" an die Menschenhand gewöhnt hat. Nun stand eines Tages eine Frau an unserer Voliere und wollte mich unbedingt haben. Etwas Angst hatte ich ja schon, als man mich einfach in einen dunklen Pappkarton steckte und auch die Autofahrt war nicht sonderlich schön! Aber im neuen Zuhause angekommen, wartete eine perfekt eingerichtete Behausung auf mich. Unter mir stand ein Stall indem ein kleines schwarzes Wollknäul rumwuselte,man nennt so etwas Meerschweinchen.

Naja, jedenfalls sollte Karli ( so heißt er ) mein bester Freund werden! Aber erst mal fand ich mein Frauchen interessanter, gerne kuschelte und schlief ich in ihrer Hand oder drückte mein Köpfchen hinter ihr Ohr. Auch heute noch schlafe ich gerne auf ihrer Brust und stecke meinen Kopf dabei hinter meinen Flügel . So entwickelten wir eine tiefe Bindung zueinander, sogar gemeinsam unter die Dusche gehen wir Aber auch meinen Karli liebe ich über alles, so ein liebes Schweinchen gibt es nur einmal Mehrmals habe ich auch schon Besuch von anderen Wellis bekommen, aber die haben nur genervt.Außer Benny! Den mochte ich, aber der war auch schon 12 und konnte nicht mehr fliegen. Der durfte auch bei Frauchen auf die Schulter, bei den anderen war ich Eifersüchtig. Ach ja, sprechen kann ich übrigens auch, hier ein paar Beispiele: "Du Stinksack, Eddy gib küßchen, wo ist Karli, Eddy mein Mäuschen, komm her, hab dich lieb, Stöppselchen, was guckst du, du Arsch, Karlimausi, Schnucki du alter Sack, das ist zum kotzen u.v.m"So ihr lieben das wars von mir, ich könnte noch Stundenlang weiter plaudern aber das wird zu lang!

Noch eines zum Schluß "Ich lebe zwar ohne Partner, reiße mir aber deswegen keine Federn aus oder habe sonst irgendwelche Verhaltensstörungen Tja Leuts, also ich bin der Joschi und kam über Umwegen zu meinen Federlosen!Eigentlich war ich als Weihnachtsgeschenk für Matthias seinen Bruder gedacht, bei dem ich dann auch einzog. Ich war anfangs sehr scheu und wollte überhaupt nicht aus meinem Käfig, aber mit der Zeit legte sich das etwas. Leider war mein Herrchen nicht besonders geduldig mit mir, da ich immer wieder Rückschritte machte.

Er verglich mich immer mit Eddy, der sehr zahm und zutraulich war und bei seinem Bruder und Frau im Haushalt lebte. Neun Monate wohnte ich nun schon bei ihm und in meinem Verhalten änderte sich nicht viel. Nun kam es, das mein jetziges Frauchen es nicht mehr mit ansehen konnte, wie ich verkümmerte. Sie hatte auch ein sehr schlechtes Gewissen, da sie mit dran beteiligt war mich zu verschenken. Nach einigen Überredungskünsten mit meinem Herrchen mich doch aufzunehmen, war dies geschafft! Ich zog bei den beiden ein und blühte sichtlich auf. Nun renne ich zusammen mit Eddy über den Fußboden und spiele auch mit der Bodentruppe. Mit jedem Tag fasse ich mehr vertrauen zu meinen Federlosen, es ist sehr schön hier! Ich bin Fritzchen, werde aber nur Fritzi gerufen. Also gut meine Geschichte begann im Bergischen Land (NRW ), genau genommen in Radevormwald. Dort habe ich zusammen mit einem Weibchen gewohnt, ich glaub Lisa hieß sie. Nachdem meine Familie in ein neues Haus zog, wurde unser neues zuhause der Keller.

Der Umgang mit Haustuer - Verlust

Jeder der schon mal ein Haustier hatte muss wissen wie es ist wenn man es verliert, dies kann sehr hart sein und, falls sie sehr eng miteinander waren, kann es sich anfühlen als ob man einen Teil von sich verloren hat. Aber so ist Leben nun mal, das Haustier ist auf einen besseren Ort gegangen in den Tierhimmel oder so und er ist sicherlich in gleich so guten, wenn nicht besseren, Händen.

Falls euch das immer noch nicht tröstet, dann solltet ihr vielleicht Hilfe suchen oder mit euren Psychiater darüber reden und eine Entscheidung machen. Nicht immer ist es gut gleich ein neues Haustier zu kriegen, denn so kann man dies neue Haustier euch an das alte, verstorbene, errinern und dadurch immer und immer wieder diese Errinerungen in euch erwecken. Also last euch Zeit, denn jede Wunde wird mit der Zeit geheilt und in einiger Zeit werdet ihr für ein neues Haustier bereit sein. Wenn? Nun, es können Wochen aber auch Monate sein, was euch aber dabei helfen kann die Zeit zu verkurzen ist etwas neues zu machen, macht eine Veränderung und zwar eine grosse, startet vielleicht mit einer neue Sportart, oder geht in Urlaub für eine oder zwei Wochen. Auf jeden Fall werdet ihr es fühlen wenn die Zeit gekommen ist weiter zu gehen und jemanden neuen in euren Leben zu lassen.

Jeder der Tiere liebt kann euch wieder daran errinern wie es schön sein kann ein Tierbesitzer zu sein und den Wut und die Depression von euch weg zu treiben. Und dafür musst ihr doch nicht Stunden online verbringen oder mit http://www.camplace.com eure Zeit vergeuden. Zu Wut und Depression kann es besonders kommen falls ihr dafür gezwungen wart euren Liebling zu eingeschläfert, aber ihr muss doch wissen dass der Arzt am besten weiss wenn es die richtige Zeit dafür ist und ihr wollt doch nicht euer Haustier sehen wie es an Schmerzen leidet.

Ihr solltet auch darüber nachdenken einen Weg zu finden wie ihr all die Emotionen rauslassen könnt, also zieht in erwägung mit Malen oder Schreiben zu beginnen. Vielen Menschen hat dies wirklich geholfen, viele haben einen interessante Hobby gefunden und auch etwas für die Zukunft um sich zu errinern oder sogar anderen Menschen zu helfen.

Wie es schon gesagt ist, ist es generell nicht eine gute Idee gleich ein neues Haustier zu kriegen, die Gründe habt ihr gelesen, und aus den selben Gründen solltet ihr auch nicht ein ähnliches Haustier besorgen. Es sollte so anders wie möglich sein, zum Beispiel falls ihr eine Persianische Katze hattet, solltet ihr diesmal eine Englische oder Schottische besorgen. Dadurch werdet ihr wie von vorne schon wieder anfangen, die verschiedenen Rassen haben andere Bedürfnisse und das wird sie besonders machen und euch wird es die nötige Änderung im Leben geben und auch etwas neues vofür ihr euch freuen könnt. Auf den Internet könnt ihr viele Webseiten finden die euch helfen werden und vielleicht auch mehr Leute kennenlernen die durch das selbe gegangen sind durch das ihr jetzt geht.

oben

Zuletzt geändert am 02.11.2004